Projektbeschreibung
Wie eine Skulptur erhebt sich im Samariterviertel in Berlin-Friedrichshain ein variantenreiches Wohnensemble. Eindrucksvollstes Merkmal ist die gläserne, vielfach abgesetzte Fassade mit klaren Konturen. In den großen Glasflächen reflektieren sich der Himmel und die Umgebung in den unterschiedlichsten Farben. Schräggestellte Glasflächen in ihrer Ausbildung wie die Erker unterbrechen die Balkone benachbarter Wohnungen. Durch die gleiche Typologie bleibt dem Betrachter zunächst unklar ob es sich um einen Erker oder eine Balkonabtrennung handelt. Dieser Effekt wird dadurch verstärkt, dass zum Teil verschiebliche Paneele vorgelagert sind.

Entwurf und Städtebau
Das Gebäude schließt eine große Baulücke zu allen Seiten und bildet im Innern einen etwa 1.500 m² großem Hof. Das Wohnensemble besteht aus Vorderhaus, Gartenhaus und zwei Seitenflügeln. Die Wohnungen orientieren sich weitgehend auch zum ruhigen Innenhof.

Gartengestaltung
Das Gartenhaus bietet für alle Nutzer Balkone, Terrassen oder Loggien nach Süden. Die Loggien der Seitenflügel sind eingeschoben. In den Obergeschossen staffelt sich die Fassade teilweise zurück, öffnet den Hof und lässt große Terrassen entstehen. Die Rückseite des Vorderhauses nimmt sich mit reduzierten Öffnungen zurück. Wege, Plätze und Pflanzen folgen den Bedürfnissen der Nutzer. Ein zentrales Wasserspiel ist eingebettet in frisches Grün.

 

Hastrich Keuthage Architekten

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