Wettbewerb Eissport- und Ballsporthalle Dresden
Nach der Flutkatastrophe lobte die Stadt Dresden einen Wettbewerb für eine Eislaufhalle nebst Trainingsfläche und einer optional später zu errichtenden Ballsporthalle aus. 16 Büros wurden eingeladen. Das Grundstück liegt an der Elbe.

 


Konstruktion
Das Gebäude wird als Stahlskelettbau errichtet. Fachwerkträger unterschiedlicher statischer Höhe erzeugen die deutlich sichtbaren Faltungen in der Dachfläche. Betonfertigteile als Attika machen das topographische Band von der Seite aus erkennbar.

Entwurfsidee
Der Entwurf folgt einem Bild: Die Halle steigt aus der gefährdeten Flutrinne heraus auf eine gesicherte Höhe, auf der ihr das Hochwasser nichts anhaben kann. Die "Böschung" wird zum Thema für das ganze Gebäude. Dieses entwickelt sich mit mehreren unregelmäßigen Faltungen als topographisches Band aus der Uferwiese heraus zu beachtlicher Höhe um an der Magdeburger Straße zu enden. Parallel dazu legt sich ein weiteres, flacher gefaltetes Band als verbindender Freiraum zwischen die Halle und die Eisschnellaufbahn. Diese breite Grünverbindung zwischen Flutrinne und Magdeburger Straße wird ermöglicht durch eine Stapelung der Hallen: Die Ballsporthalle wird im II. Bauabschnitt auf die Trainingshalle aufgesetzt und über den höchsten Teil des gefalteten Daches erschlossen. Das Gebäude wirkt auch ohne diesen zusätzlichen Aufbau fertig, zumal die eigentliche Dachfalte unter der Ballspielhalle hindurchgeht und das zweite Dach als leichter, transparenter Aufbau ergänzt werden kann. Als Teil der "Sportspange" vervollständigt sie die Kette von markanten Gebäuden an der zukünftigen Kunst- und Kulturmeile.

Hastrich Keuthage Architekten

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